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Für eine Englisch-Klassenarbeit lernen

Eine Englischarbeit besteht meist aus drei Teilen, die nichts miteinander zu tun haben: Vokabeln und Grammatik, ein Text zum Verstehen, ein eigener Text zum Schreiben. Wer für alles dasselbe tut - Vokabelliste durchlesen -, bereitet ein Drittel der Arbeit vor.

Lesezeit

4 Minuten

Thema

Englisch

Von

Scooly

Englisch

Kurz gesagt

  • Vokabeln täglich zehn Minuten schlagen eine Stunde am Wochenende deutlich.
  • Grammatik nicht lesen, sondern Sätze bilden - falsche zuerst erkennen, dann eigene.
  • Für die Textproduktion Bausteine bereitlegen: Einleitungen, Übergänge, Schlusssätze.

Vokabeln: verteilt und abfragend, nicht am Stück und lesend

Vokabeln sind der klarste Fall im ganzen Schulalltag, bei dem die Art des Übens mehr ausmacht als die Menge. Zwei Sachen entscheiden, und beide sind unbequem.

  1. 1

    Verteilt statt am Stück

    Zehn Minuten an fünf Tagen schlagen fünfzig Minuten am Samstag - dasselbe Pensum, deutlich mehr bleibt hängen. Der Grund ist, dass zwischendurch etwas vergessen wird und das erneute Herholen die eigentliche Übung ist.
  2. 2

    Abfragen statt lesen

    Die Liste zu lesen erzeugt das Gefühl, die Wörter zu kennen - man erkennt sie ja wieder. In der Arbeit muss das Wort aber aus dem Kopf kommen. Karteikarten oder jemand, der abfragt, sind hier nicht Deko, sondern der Unterschied.
  3. 3

    Von Deutsch nach Englisch, nicht umgekehrt

    Die Richtung Englisch-Deutsch ist deutlich leichter und wird in der Arbeit selten verlangt. Wer nur so übt, überschätzt sich systematisch.
  4. 4

    Im Satz, nicht als Paar

    „to apply for - sich bewerben um“ allein hilft wenig; welche Präposition folgt, ist die halbe Punktzahl. Ein kurzer Beispielsatz auf der Rückseite kostet nichts und trägt die Anwendung mit.

Grammatik übt man an Sätzen, nicht an Regeln

Die Regel zum Present Perfect zu kennen und es richtig zu benutzen sind zwei verschiedene Fähigkeiten, und geprüft wird die zweite. Wer die Regel im Buch nachliest und nickt, hat die falsche geübt.

Ein Weg, der schnell geht und mehr bringt als Regeln lesen: Nimm zehn Sätze, in denen die Zeitform vorkommt - aus dem Buch, aus den Hausaufgaben -, und entscheide bei jedem, WARUM diese Form steht und nicht die andere. Danach bildest du fünf eigene Sätze.

Bei den Zeitformen lohnt sich außerdem der Blick auf die Signalwörter: since, for, already, yet, ago, last week. Sie sind der schnellste Weg zur richtigen Form, und in Arbeiten stehen sie fast immer dabei.

Textproduktion: mit Bausteinen in die Arbeit

Der eigene Text am Ende ist meist der größte Punkteblock und der, für den am wenigsten geübt wird. Dabei ist er der planbarste Teil der ganzen Arbeit.

  1. 1

    Bausteine vorher bereitlegen

    Wendungen für Einleitung, Meinung, Gegenargument, Beispiel und Schluss - „In my opinion“, „On the other hand“, „For instance“, „All things considered“. Zehn bis fünfzehn Stück, sicher gekonnt, tragen jeden Text. Sie sind der Grund, warum manche Arbeiten flüssig wirken und andere nicht.
  2. 2

    Einmal einen ganzen Text schreiben

    Wie in Deutsch: eine vollständige Aufgabe unter Zeit. Dabei merkst du, welche Wörter dir fehlen - und die schreibst du auf. Eine Vokabelliste aus dem eigenen Text ist die nützlichste, die es gibt.
  3. 3

    Einfach und richtig schlägt kompliziert und falsch

    Ein Satz, den du sicher bauen kannst, bringt Punkte. Ein verschachtelter mit falscher Zeitform kostet welche. Das gilt in der Arbeit, nicht beim Üben - beim Üben darf man ruhig zu viel wollen.
  4. 4

    Die eigenen Standardfehler kennen

    Fast jeder hat drei bis vier, die in jeder Arbeit wiederkommen: das dritte s, since gegen for, Adjektiv statt Adverb. Schreib sie aus der letzten Arbeit heraus und such in den letzten fünf Minuten gezielt danach.

Häufige Fragen

Wie lerne ich Vokabeln am schnellsten?

+

Schnell geht nicht, aber wirksam schon: zehn Minuten täglich mit Abfragen statt einer langen Sitzung mit Lesen, Richtung Deutsch nach Englisch, und mit einem Beispielsatz statt als bloßes Wortpaar. Was du sicher kannst, fliegt raus; was danebengeht, kommt am nächsten Tag wieder. Diese Auslese ist der ganze Trick.

Wie viele Vokabeln kann man an einem Tag lernen?

+

Für die meisten liegt die Grenze bei 15 bis 25 neuen Wörtern am Tag, wenn sie am nächsten Tag noch da sein sollen. Mehr geht kurzfristig und ist am Ende der Woche weg. Bei einer Liste von 60 Wörtern heißt das: vier Tage vorher anfangen, nicht am Abend davor.

Wie bereite ich mich auf den Hörverstehen-Teil vor?

+

Mit Englisch hören, das dir Spaß macht - Serien mit englischen Untertiteln, Videos, Podcasts. Das klingt nach Ausrede und ist es nicht: Hörverstehen ist Gewöhnung an Tempo und Aussprache, und die entsteht durch Menge. Für die Arbeit selbst hilft ein Handgriff: die Fragen VOR dem Hören lesen, dann weißt du, worauf du achtest.

Lohnt sich eine Übersetzungs-App beim Lernen?

+

Zum Nachschlagen ja, zum Erledigen nein. Wer seinen Text übersetzen lässt, übt nichts und merkt es in der Arbeit. Nützlich ist die umgekehrte Richtung: den eigenen Satz schreiben, dann prüfen lassen, und den Unterschied verstehen.

Und wo Scooly hilft

Karteikarten kannst du in Scooly aus dem erzeugen lassen, was ihr tatsächlich hattet - Vokabelliste oder Arbeitsblatt abfotografieren statt abtippen. Abgefragt wird dann verteilt: Was sitzt, kommt seltener, was danebengeht, öfter. Genau die Auslese, die den Unterschied macht, und die von Hand kaum jemand durchhält.

Ob Scooly für dein Problem überhaupt das richtige Werkzeug ist, steht im Vergleich mit ANTON, Knowunity und den anderen Lern-Apps - einschliesslich der Fälle, in denen eine andere die bessere Wahl ist.

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